Vorschau 2022

upcoming exhibitions

Galerie N° 15
No War

Ausstellung
26.03.2022 –
18.05.2022

jetzt online ︎︎︎  






simone de saree
spectrals


20.05.2022 –
22.06.2022


Stillleben fanden sich schon den Wandgemälden des alten Roms und haben bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Im Laufe der Jahrhunderte kamen immer neue Themen hinzu, die in diesem Stil dargestellt wurden. In diesem Sinne stehen die Arbeiten der Bonner Künstlerin simone de saree in einer sehr langen künstlerischen Tradition.

Ganz zeitgenössisch ist aber die Technik – tatsächlich handelt es sich um Fotografien - und vor allem hier die hochspezialisierte  Ausrüstung: mit einer entsprechend umgebauten Kamera und definierten Lichtquellen und -filtern werden die normalerweise für das menschliche Auge nicht sichtbaren „Enden“ des Lichtspektrums (Ultraviolett und Nah-Infrarot) aufgefangen und in für Menschen sichtbare Lichtwerte übersetzt.  So legen sich im fertigen Bild mehrere Bedeutungsebenen übereinander: die in Szene gesetzten Gegenstände, die fremde Farbigkeit, die Zitate klassischer Arbeiten.


Bekannte Dinge erscheinen hier neu und anders und der Betrachter bekommt eine Ahnung davon, wie die Welt – vielleicht – für andere Lebewesen, die diese für uns unsichtbaren Anteile des Lichtes sehen können, erscheinen mag.

Die unkonventionellen Techniken und die immer wieder vielfachen Schichtungen im Entstehungsprozess zeugen
von der Suche, das NichtSichtbare oder NichtOffensichtliche in ein für unsere Sinne erlebbares Bild zu übersetzen.

Claudio Ahlers
A Sentient Soul –
Photographische
Inszenierungen 

25.06.2022–
23.07.2022






Was ist Fotografie wenn nicht eine nie enden wollende Entdeckungsreise ins Unbekannte, ins Ahnungsvolle, ins Unausprechliche  - ein kontinuierliches Erforschen des scheinbar Offensichtlichen und ein hoffnungsvolle Erkundung erfühlter Wirklichkeit? Wie jedoch vorgehen um aus den flüchtigen Momenten welche die Kamera in Bilder bannt die Unbedingtheit tief empfundener Wahrheiten zu erschaffen?

Claudio Ahlers hat in seinen außergewöhnlichen Fotografien seinen ganz eigenen Weg gefunden, um mit den klassischen Mitteln der Fotokunst - Licht, Schatten und Farbe - und einer ihm ganz eigenen Handschrift aus Verhüllung, Verfremdung und Abstraktion, seinen enigmatischen Gestalten tief empfundenes Leben einzuhauchen.



Mit Figuren wie aus einer fremden, uns jedoch intuitiv vertrauten Dimension, erzählt er uns von unserem Sein in der Körperlichkeit - Körperlichkeit die unabdinbar in Bewegung zu sein scheint und dabei doch im Innehalten des fotografischen Moments unsere Seele offen legt. Wir können nicht anders als diesem Innehalten in der Betrachtung zu folgen, der Bewegung seiner Figuren in ihre greifbare, empfindsame Stille zu folgen und uns selbst in diesen flüchtigen, fotografischen Momenten wieder zu erkennen.


Kunst im Gewölbe und in den Räumen der Galerie No 15

Einzelausstellungen

Arbeiten der Künstler und Künstlerinnen des Kunstatelier Kloster Ebernach


27.07.2022 –
10.08.2022




Michael Dörr
Die Ljadow-Polaroids  


13.08.2022 – 
03.09.2022




Die Ljadow-Polaroids
(Überlagerte) Trennbildfilm-Polaroids, inspiriert von Anatoli Ljadow und dessen symphonische Dichtung "Der verzauberte See"."






Kunst im Gewölbe

Michael Dörr
Spieltrieb





Jedes Foto der Arbeit  entspricht einem Song aus den 1980ern (u.a. von The Cure, The Alan Parsons Project, Howard Jones, David Bowie, Peter Gabriel, Visage et al.).

Die Song haben alle etwas zum Thema Spiel im Titel.

Jedes Foto wurde mit der Pouva Start (Bakelit-Kamera aus der ehemaligen DDR) erstellt. Oder ein spielerischer Umbau davon, den ich selbst vorgenommen habe:
Pouva Start Lochkamera, Kleinbild-Adapter aus dem 3D-Drucker, gedrehte Linse, Pouva Start mit Polaroid-Rückteil (Pouvaroid), Pouva Start – Linse auf einer Digitalkamera.


beategärtner
fields





beate gärtner interessiert sich für Phänomene, Trends und Entwicklungen, die mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft einhergehen.

In der SOLO SHOW FIELDS im Herbst 2022 in der Galerie NO15, Cochem zeigt beate gärtner Werke, die als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle biometrischen Daten haben.

Der Fingerabdruck dient der Authentifizierung zum Beispiel als Passwort und ist heute nicht mehr weg zu denken. Fast jeder entsperrt sein Mobiltelefon mit dem Fingercode, aber wo werden diese gespeichert? Themen wie Daten, Kryptographie und Identität werden verhandelt.

Der Titel ist bewusst sehr offen angelegt und verweist auf Felder, Bereiche, Gebiete. beate gärtner interpretiert die biometrischen Daten auf ihre Weise und findet so eigene Wirklichkeiten, die an Landschaften, Gebiete, Felder erinnern.

So entstehen für die Ausstellung FIELDS Objekte, Zeichnungen sowie Papierarbeiten. Geplant sind weiter eine Videoinstallation sowie Augmented Reality Arbeiten.